Rundmail intern – Facebook & Co.

Spätestens seit Facebook und die Konkurrenz von Google+ allwöchentliches Thema in den Printmedien geworden ist, führt für einen Webseitenbetreiber kein Weg an einem „Gefällt mir“- oder „+1“-Knopf vorbei. Allerdings hadert der deutsche Datenschutz und auch mein (halbwegs) gesunder Menschenverstand mit dem Gedanken, dass jeder Online-Besucher meiner Lehrerrundmail fortan durch Facebook und Google komplett verfolgt werden kann – und das ist es, was letztendlich passiert, wenn die Buttons eingebunden werden. Die Zeitschrift c’t hat vor einigen Wochen eine Lösung unter dem Namen 2 Klicks für mehr Datenschutz veröffentlicht, die einen Hauch unkomfortabler jedoch ziemlich datensicher ist. So finden sich nach diesem Vorbild mit Hilfe eines WordPress-Plugins ab sofort am Ende eines jeden Lehrerrundmail-Artikels nun zwar die üblichen Facebook-, Google- und Flattr-Knöpfe, die jedoch erst durch einen Bestätigungsklick scharf geschaltet werden müssen. Erst dann kann gemocht, geplust, geflattrt werden. Wem das auf Dauer zu umständlich ist (weil natürlich alles auf meinen Seiten toll ist…) kann mit Klick auf das Zahnrad einzelne Dienste auch dauerhaft freischalten – mit allen datenschutztechnischen Konsequenzen.
Erste Infos liefert oben genannter c’t-Artikel, weiterführende Details stehen im Artikel Das Like-Problem von heise security.

3 Kommentare zu "Rundmail intern – Facebook & Co."

  1. Man sollte sich jedenfalls davor hüten den gleichen Content sowohl über Facebook als auch über Google+ unter die Leute zu bringen. Die fühlen sich dann nur verwirrt.

  2. Sätze wie „führt für einen Webseitenbetreiber kein Weg an einem “Gefällt mir”- oder “+1″-Knopf vorbei“ sprechen über die geistige Enge Bände. Es gibt sie noch, Seite die ohne auskommen….
    Mal drüber nachdenken.

  3. Lieber Sebastian,
    sehr gerne würde ich hier einen Diskurs über Sinn und Unsinn solcher Knöpfe auf Webseiten führen. Mir fallen übrigens für beide Seiten relativ gute Argumente ein. Wenn du dich allerdings bereits in deinem ersten Statement mit dererlei persönlichen Ausfällen disqualifizieren möchtest, ist das natürlich dein gutes Recht. Ich kann mir meine Leser nunmal nicht aussuchen, du dir deine Blogs dagegen schon.

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