SoftMaker Office 2008

Nicht jeder Kollege kann sich mit dem neuen Office 2007 von Microsoft anfreunden. Zu groß sind für viele die Umstellungsschwierigkeiten bei den komplett anders aufgebauten Menüpunkten der Benutzerschnittstelle. Eine Alternative zu MS Office bietet seit Jahren SoftMaker mit seiner Office-Variante, die jetzt in der Version 2008 erschienen ist. Neben den eher klassisch anmutenden Menüs, die bei eingefleischten Benutzer einen hohen Wiedererkennungs- und damit Nutzwert haben, liefert Softmaker ab sofort zwei Nachschlagewerke aus dem Hause Duden mit: das Deutsche Universalwörterbuch und das Große Fremdwörterbuch. Neu in der Version 2008 ist auch der PowerPoint-Konkurrent SoftMaker Presentations, der nach Herstellerangaben alle Powerpoint-Präsentationen öffnen kann.
Wie immer bei Softmaker gibt’s auch von der dieser Version eine kostenlose Test-Version zum Herunterladen. Wer nach 30 Tagen Gefallen daran findet, kann für knapp 70 Euro die Vollversion erwerben.
http://www.softmaker.de/office.htm

5 Kommentare zu "SoftMaker Office 2008"

  1. Wozu 70 Euro bezahlen, wenn man mit OpenOffice http://de.openoffice.org/ ein kostenloses und deutlich besseres Programmpaket bekommt?

  2. An meiner „alten“ Schule habe ich über 2 Jahre versucht die Kollegen von Open- bzw. StarOffice zu überzeugen und habe es sowohl auf den Schüler-PCs im Computerraum wie auch auf den Arbeitsplätzen im Lehrerzimmer installiert. Eine der ersten Aufgaben meines Nachfolgers als Systembetreuer war es, dort MS-Office XP einzurichten, da das Genöle der lieben Kollegen nicht mehr auszuhalten war. Von daher ist SoftMaker Office vielleicht mal einen Blick wert.
    Davon abgesehen schätze ich die PocketPC-Version vom Softmaker-Office sehr, für die es soviel ich weiß absolut keine Alternative gibt?!

  3. OpenOffice ist zudem auch für weniger gut betuchte Schüler eine gute Alternative, wie ich finde.

    Obwohl die Umstellung an meine Fakultät in der Uni damals auch eine Qual gewesen sein muss für den Admin – ich habe das Gestöhne der Sekretärin heute noch im Ohr, der ich des Öfteren zu Hilfe eilen musste.

  4. SoftMaker Office ist ausgezeichnet geeignet für wenig betuchte Schüler und auch für Lehrer und ganze Schulen. Die haben nämlich ein Angebot für Schüler, Schulen und Lehrer, da gibts das ganze zum Spottpreis. Und es läuft im Gegensatz zu OpenOffice auch auf älteren langsamen Rechnern und Support ist auch dabei. Hab es seit Jahren und es läßt sich wesentlich leichter und schneller damit arbeiten als mit OpenOffice. Schaut doch einfach mal in deren Schulprogramm: http://www.softmaker.de/education/

  5. OpenOffice hat vielleicht mehr Funktionen, aber SoftMaker Office hat alle, die man braucht. Es ist im Handumdrehen installiert, läuft wesentlich flotter als das träge OpenOffice (und als MS Office) und lässt sich viel schneller lernen, weil die Bedienung klarer und übersichtlicher ist. Für Deutschlehrer sind die mitgelieferten Duden-Wörterbücher sehr praktisch. Serienbriefe lassen sich leicht erstellen, weil ein einfaches Datenbankmodul schon in die Textverarbeitung eingebaut ist. Das Erstellen von Arbeitsblättern macht richtig Spaß, weil sich Bilder, Grafiken, Linien usw. hervorragend platzieren und ausrichten lassen (dafür gibt es einen eigenen Objektmodus). Öffnen und Speichern in Microsoft-Office-Formaten klappt reibungslos (ebenfalls besser als bei OpenOffice). Bei einem Preis von 20 Euro für eine komplette Schullizenz (alle Rechner der Schule) fällt das Gratis-Argument kaum ins Gewicht. Und der Support (zeitlich unbegrenzt zum normalen Telefontarif oder über Internet-Forum) ist hervorragend. Zudem ist SoftMaker die einzige Office-Suite, die es für Windows, Linux, PocketPC und Windows CE gibt. Es ist also keineswegs so eindeutig, dass OpenOffice „besser“ ist. Man sollte zumindest mal beides ausprobieren und sehen, womit man selbst besser zurechtkommt.

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