SOFA – Soziale Förderansätze

Soziale Förderansätze SOFA LogoBedingt durch die zunehmende Aggressions- und Gewaltbereitschaft auf den Schulhöfen und in den Klassenzimmern entstand im Schuljahr 1999/2000 im Rahmen zweier Zulassungsarbeiten am Sonderpädagogischen Förderzentrum II Bad Windsheim von Volker Reinhard und Holger Hunger die Aktionswoche „SOFA – Soziale Förderansätze“ zur Gewaltprävention und sozialem Lernen.
Basierend auf dem MUT-Projekt (Miteinander Umgehen Trainieren) von Renate Schäfer und Reinhold Süssenguth von der Volksschule Höchberg wurden die einzelnen Einheiten dem sozialen und kognitiven Niveau des Förderzentrums angepasst und eine Aktionswoche zum Thema mit sechs Bausteinen ausgearbeitet.

Gliederung von SOFA

  1. Kennenlernen
    Mit Hilfe von Spielen und Interviews lernen sich die Mitschüler besser kennen.
  2. Ist-Zustand ergründen
    Persönliche Gefühle und Gefühle der Mitschüler werden aufgrund von Alltagssituationen erkannt und eingeschätzt.
  3. „Gewalt ist wenn…“ – Definitionen
    In Kleingruppen ordnen die Schüler Gewaltsituationen zu und definieren für sich den Gewaltbegriff.
  4. Situationen ausprobieren
    Im Rollenspiel lernen die Schüler geeignete Handlungsstrategien auf gewaltinduzierende Situationen kennen.
  5. Das SOFA-Spiel
    Bei einem Brettspiel werden Interaktionen in der Gruppe gefördert und Verhaltensmöglichkeiten vertieft.
  6. Vertrauen & Loben
    Durch Vertrauensspiel und vorstrukturierten Aussagen werden die Schüler an das ‚Loben‘ herangeführt um abschließend bleibende positive Aussagen zu treffen.

Material-CD
Die Materialien zu SOFA sind auf einer CD-ROM für den PC zum einfachen Ausdrucken bzw. Weiterbearbeiten erhältlich. Sie können die SOFA-CD bestellen, in dem Sie mir 10,- EUR in bar an die im Impressum angegebene Adresse senden. Möchten Sie das Geld lieber überweisen, senden Sie mir bitte vorab eine Mail mit Ihrer Anschrift an meine E-Mail-Adresse.
Achtung: Sollte innerhalb von zwei Wochen keine Reaktion meinerseits auf eine E-Mail erfolgen, bitte nochmal senden. Ab und zu bleiben auch erwünschte Mails in meinem SPAM-Filter hängen.

Diskussion
SOFA sehen wir nicht als komplett und vollendet an, vielmehr soll es stetig weiterentwickelt und der jeweils aktuellen Situation angepasst werden. Wir würden uns daher freuen, wenn die Erfahrungen und Erlebnisse, die an anderen Schulen mit der Aktionswoche gemacht wurden, durch einen regen Austausch in die Weiterentwicklung einfließen würden. Zur Diskussion verwenden Sie am einfachsten die Kommentarfunktion am Ende dieses Beitrags.

3 Kommentare zu "SOFA – Soziale Förderansätze"

  1. Daniela Selzer | 13. Januar 2007 um 15:43 | Antworten

    Hallo,

    vor ein paar Tagen habe ich mir die Sofa-Materialien schicken lassen.
    Die Inhalte finde ich sehr, sehr brauchbar und für meine 6. Klasse, Schule für Lernhilfe haben sie genau das richtige Niveau und sprechen Themen und Problematiken an, die gerade bei uns eine große Rolle spielen.
    Das Konzept ist offen genug, damit ich es so einsetzen kann, wie es für meine Schüler gut ist. Allerdings hätte ich mir manchmal gewünscht, dass mir ein paar Sätze mehr zur Erklärung der einzelnen Übungen (z.B. beim Spiel: Was passiert auf den Feldern, die zweifarbig sind? Sollten bei den Rollenspielkarten wohl alle Schüler teilnehmen und wirklich spielen? Wer sollte die Rollen einteilen?)an die Hand gegeben worden wären. Eine detaillierte Beschreibung ist wahrscheinlich nicht nötig, aber warum sollte man nicht ein bisschen von schon gemachten Erfahrungen profitieren…

    Trotzdem vielen Dank für die Materialien,
    ich freue mich schon darauf mit ihnen zu arbeiten,
    Grüße, Daniela

  2. Hallo Daniela,

    du hast Recht – die Erklärungen sind sehr knapp, da die CD ursprünglich nur als Ergänzung zu Fortbildungen gedacht war, auf denen SOFA ausführlich vorgestellt wurde. Für den „Stand-alone“-Einsatz muss ich den Inhalt wohl noch ein wenig ergänzen…

    Zu den konkreten Spiel-Fragen:
    Bei den zweifarbigen Feldern dürfen die Mitspieler auswählen, welche Art von Aufgabenkarte sie spielen möchten. Das Rollenspiel wird vom Spieler ausgeführt, der die Karte gezogen hat. Dieser darf sich auch den oder die Partner wählen (wobei es hier bisweilen sinnvoll ist, dass der Lehrer sinnvolle Kombinationen schafft).

    Vielen Dank auf jeden Fall für die Rückmeldung – freue mich immer, wenn ich etwas verbessern kann.

    Viele Grüße,
    Holger

  3. Zilly Zitzelsberger | 6. August 2007 um 11:50 | Antworten

    Lieber Holger,

    ob der Weg nun richtig ist, ich weiß es nicht…
    ich würde gerne die CD „Sofa“ zu 10 Euro bestellen.
    Ich werde Dir das Geld überweisen, wenn ich die Daten der Bankverbindung erhalten habe…

    Herzlichen Dank.

    Zilly Zitzelsberger

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