{"id":298,"date":"2006-06-06T10:52:49","date_gmt":"2006-06-06T08:52:49","guid":{"rendered":"http:\/\/lehrerrundmail.de\/wordpress\/index.php\/2006\/06\/04\/kunst-unterrichten\/"},"modified":"2017-11-12T12:45:47","modified_gmt":"2017-11-12T11:45:47","slug":"kunst-unterrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lehrerrundmail.de\/wordpress\/2006\/kunst-unterrichten\/","title":{"rendered":"Kunst unterrichten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lehrerrundmail.de\/wordpress\/wp-content\/images\/test-kunstunterrichten.jpg\" width=\"160\" height=\"160\" alt=\"Kunst unterrichten\" title=\"Kunst unterrichten\" align=\"right\" vspace\"3\" hspace=\"3\" \/>Hauptschullehrer werden auch gerne als Zehnk\u00e4mpfer bezeichnet, d\u00fcrfen sie doch mindestens zehn verschiedene F\u00e4cher unterrichten, von denen sie vielleicht drei studiert haben. Insbesondere beim Kunstunterricht fehlen da manchmal gute Ideen und praktische Umsetzungsm\u00f6glichkeiten. Abhilfe m\u00f6chte hier die Loseblattsammlung &#8222;Kunst unterrichten &#8211; motivierend, lebendig, methodisch vielf\u00e4ltig!&#8220; schaffen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAls prall gef\u00fcllter Ordner samt CD-ROM kommt &#8222;Kunst unterrichten&#8220; vom <a href=\"http:\/\/www.weka.de\/\">Weka-Verlag<\/a> daher. Bereits die \u00dcbersichts-Matrix verschafft einen guten \u00dcberblick \u00fcber die einzelnen Sequenzen. In den Grundlagen der Gestaltung wird vom Punkt als Element der Gestaltung ausgegangen der sich zur Linie verdichtet, die sich wiederum in Schraffuren wiederholen. Ausf\u00fchrlich wird die Einf\u00fchrung der verschiedenen Perspektiven behandelt, bis hin zur Parallelprojektion und deren Einsatz bei Architekturzeichnungen.<br \/>\nDas Kapitel &#8222;Grafik&#8220; beginnt mit Zeichnungen und f\u00fchrt \u00fcber Druckgrafiken und Frottagen zu k\u00fcnstlerischen Spielereien mit Zeichen und Buchstaben. Auch die Malerei und das plastische Gestalten werden in eigenen Abschnitten behandelt, letzteres zum Beispiel an Portr\u00e4tplastiken aus Gipsbinden oder Skulpturen aus Ytong. Design und Architektur werden &#8211; wie alle anderen Themen auch &#8211; so vorgestellt, dass dem Sch\u00fcler viel Raum zum selbstentdeckendem Handeln bleibt. W\u00e4hrend die vorangehenden Inhalte zum gro\u00dfen Teil auch in der Sekundarstufe I einsetzbar sind, wendet sich das Kapitel &#8222;Bildanalyse und Kunstkritik&#8220; vom Aufbau der Arbeitsbl\u00e4tter und der verwendeten Texte eindeutig an \u00e4ltere Sch\u00fcler mit guter Lesefertigkeit und entsprechendem Wortschatz.<br \/>\nJede Unterrichtseinheit wird ausf\u00fchrlich und sinnvoll gegliedert vorgestellt. Neben den Hintergrundinformationen f\u00fcr Lehrer nimmt nat\u00fcrlich der Unterrichtsverlauf besonders breiten Raum ein. Ein besonderes Bonbon ist dabei jeweils ein Hinweis auf die so genannte Sch\u00fclergalerie, die auf der beiliegenden CD-ROM enthalten ist. Hier finden sich zu jeder Einheit Bilder einzelner Sch\u00fclerarbeiten, die als sinnvolle Anregung f\u00fcr den eigenen Unterricht dienen k\u00f6nnen (unverst\u00e4ndlich nur, warum lediglich schwarz-wei\u00df Bilder aufgenommen wurden).<br \/>\nNeben der Sch\u00fclergalerie enth\u00e4lt die CD-ROM s\u00e4mtliche Informationen des Ordners. Dar\u00fcber hinaus liegen alle Arbeitsbogen in digitaler Form zur bequemen Bearbeitung vor. Wie immer bei Medien des Weka-Verlags findet sich der Freischalt-Code f\u00fcr die CD in einem verschlossenem Umschlag, der erst nach dem unverbindlichen Test ge\u00f6ffnet werden sollte. Ohne Code l\u00e4sst sich nur der Inhalt zweier Beispielkapitel abrufen.<br \/>\nDie Aufz\u00e4hlung des Ordnerinhalts w\u00e4re nicht vollst\u00e4ndig, w\u00fcrde ich die 21 Farbfolien unterschlagen, auf denen sich jeweils zwei Kunstwerke verschiedenster K\u00fcnstler finden. Gerade bei der Bildbetrachtung ist lehrer zumeist darauf angewiesen, schlecht aufgel\u00f6ste Bilder aus dem Internet unter Einsatz hochpreisiger Tinte auf Folie zu drucken oder einen f\u00fcr das Klassenzimmer viel zu kleinen Kunstkalender an die Tafel zu pinnen. Der Foliensatz aus dem &#8222;Kunst unterrichten&#8220;-Ordner enthebt einem dieses Problems, so dass man auf einem Schlag verschiedenste K\u00fcnstler von Arcimboldo bis Haring vorstellen kann. Zu jeder Folie findet sich im Ordner noch eine ausf\u00fchrliche Beschreibung des K\u00fcnstlers bzw. des jeweiligen Werkes.<br \/>\n<strong>Fazit<\/strong><br \/>\nHier h\u00e4lt der Untertitel &#8222;motivierend, lebendig, methodisch vielf\u00e4ltig&#8220; wirklich was er verspricht! Der Inhalt des Ordners ist so breit gestreut und vielf\u00e4ltig, dass sich sicher f\u00fcr jede Klasse der Sekundarstufen I und II geeignete Unterrichtsstunden finden. Die Einheiten sind strukturiert und klar aufgebaut, die ben\u00f6tigten Materialien und Verfahren werden hinreichend genau beschrieben, die mitgelieferten Vorlagen, Bilder und Arbeitsbogen sind sinnvoll einzusetzen. Durch die mitgelieferte CD-ROM werden alle Inhalte digital erschlossen. Insbesondere die Sch\u00fclergalerie verdient Beachtung, da sie gerade unerfahrene Kollegen bei der Einarbeitung in den Kunstunterricht unterst\u00fctzen kann. Daher von mir eine klare Kaufempfehlung f\u00fcr die Lehrerbibliothek!<\/p>\n<p><em>Kunst unterrichten: motivierend, lebendig, methodisch vielf\u00e4ltig!<br \/>\nAutor\/Herausgeber:  Prof. Josef Walch<br \/>\nLieferumfang: DIN A4 Ordner, ca. 500 Seiten, 42 Farbbilder auf Folien, inkl. CD-ROM<br \/>\nmit regelm\u00e4\u00dfigen Aktualisierungen<br \/>\nPreis: 98,00 EUR<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.weka.de\/shop\/detailansicht.php?primary=17582&#038;folderid=318737\">Weitere Informationen bei Weka-Media<\/a><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/lehrerrundmail.de\/wordpress\/wp-content\/images\/url.gif\" width=\"30\" height=\"17\" alt=\"URL\" title=\"URL\" hspace=\"4\" align=\"left\" \/> <em>Kurz-URL dieser Seite: <a href=\"http:\/\/www.lehrerrundmail.de\/url\/?kunstunterrichten\">http:\/\/www.lehrerrundmail.de\/url\/?kunstunterrichten<\/a><\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hauptschullehrer werden auch gerne als Zehnk\u00e4mpfer bezeichnet, d\u00fcrfen sie doch mindestens zehn verschiedene F\u00e4cher unterrichten, von denen sie vielleicht drei studiert haben. Insbesondere beim Kunstunterricht fehlen da manchmal gute Ideen und praktische Umsetzungsm\u00f6glichkeiten. 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