SoftMaker Office für Schulen kostenlos

SoftMaker Office LogoFür ein „echtes“ Microsoft-Office für’s Schulnetz muss man Geld und Schweiß investieren. Geld, weil Microsoft sich auch die Schullizenzen teuer bezahlen lässt. Schweiß, weil sich die Installation und insbesondere die Aktivierung über die verschiedenen Tools immer etwas umständlicher gestaltet, als es eigentlich sein sollte. Eine Alternative dazu sind einerseits die freien Office-Versionen wie Libre-Office oder Open-Office und andererseits kommerzielle Alternativen wie etwa das Office-Paket von Softmaker.
Seit der Veröffentlichung vom SoftMaker Office in der Version 2016 gibt’s die Schullizenz kostenlos und auch Lehrer, die bisher einen eher symbolischen Preis von 10 Euro für ihre Lizenz zahlen mussten, erhalten ihre SoftMaker-Lizenz völlig kostenlos statt der 69,95 Euro, die die Standardversion normalerweise kosten würde.
Softmaker liefert auch in der Version 2016 ein schlankes und performantes Office-Paket, das sich auch auf älteren Rechnern problemlos installieren und verwenden lässt. Die Menüs orientieren sich dabei an der Benutzeroberfläche von MS-Office bis Version 2003, sodass die „Ribbons“ der Versionen ab 2007 nicht zu finden sind. Bemerkenswert gut klappt der Import von Dokumenten im MS-Office-Format, wobei „Spezialitäten“ wie z.B. Formularfelder, die dummerweise in manchen Zeugnisvorlagen eine bedeutende Rolle spielen, mitunter etwas eigenartig dargestellt werden.
Nachdem ich die letzten Jahre in meiner Eigenschaft als Systembetreuer reichlich erfolglos damit verbracht habe, eine der freien Office-Varianten in der Schule zu etablieren, sind wir seit zwei Jahren zu Softmaker-Office gewechselt. Libre- bzw. Open-Office waren einfach zu zickig, wenn es beispielsweise darum ging, Bilder aus Webseiten einzufügen oder Word-Tabellen zu bearbeiten. Verlorene Dokumente oder gar Programmabstürze waren die regelmäßigen Folgen. Mit Softmaker-Office lassen sich zwar auch längst nicht alle Word-Docs eins zu eins wiedergeben oder bearbeiten, für die Mehrzahl der Schülerarbeiten und die Standarddokumente der Lehrer hat es sich jedoch bestens bewährt.
http://www.softmaker.de/education.htm

7 Kommentare zu "SoftMaker Office für Schulen kostenlos"

  1. Friedhelm Seidler | 21. September 2015 um 12:28 | Antworten

    SoftMaker Office 2016 ist zu 99% völlig kompatibel mit Microsoft Office (und die 1% sind Kleinigkeiten), dem Platzhirschen funktionell aber in vielen Bereichen gar überlegen, TextMaker z.B. stellt Word klar in den Schatten weil es stabniler läuft und sich auch bei komplexesten Operationen nicht aufhängt, weil eine Adressdatenbank gleich integriert ist, die Rechtschreibprüfung deutlich besser trifft oder das Gestalten von z.B. Flyern mitsamt Grafikbearbeitung und Layout mehr Optionen bietet.

    Ich (Berufsschullehrer)nutze SoftMaker Office schon seit der 2012-er Version und kann nur jeder Schule und jedem Kollegen empfehlen, sich das Paket kostenlos zu holen und sich genau anzuschauen. Die „Gefahr“, dass man damit sehr zufrieden sit und künftig auf Kosten und Stress mit Microsoft verzichten wird, ist eklatant hoch 😉

  2. „Die Software darf nur durch Sie selbst und ausschließlich für nicht-kommerzielle Aufgaben genutzt werden.“
    Quelle: http://www.softmaker.de/acteacher.htm

    Das hört sich schwammig an. Ist sie damit nur für private Zwecke zu verwenden oder darf man sie auch für den schulischen Einsatz nutzen?

    • Das ist in der Tat seeehr schwammig. Andererseits wäre eine Lehrerlizenz natürlich sinnlos, wenn lehrer sie nicht auch als Lehrer benutzen dürfte. Wie auch immer: Ich habe mal nachgefragt und harre der Antwort die da kommen mag. Ich melde mich!

    • Sack Zement, die Antwort hat keine fünf Minuten auf sich warten lassen und ich zitiere sie hier einfach mal:
      nein, „kommerziell“ ist eine gewerbliche Tätigkeit und kein Angestellten- oder Beamtenverhältnis. Wenn Sie z.B. nebenbei einen PC-Reparaturservice betreiben, dürften Sie mit der kostenlosen Lizenz nicht die Rechnungen dafür schreiben.
      Das schließt dann wohl auch den Fall ein, dass ich meine damit erstellten Arbeitsblätter nicht verkaufen darf. Aber wir sind ja eh alle ein bisschen OER…

  3. Danke für die Nachfrage. Das hört sich auf jeden Fall schon besser an. 🙂

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