Kommt ein Kollege mit seinem neuen Notebook: “Kannste mer den schnell fertich mach?”, was auf hochdeutsch so viel heißt wie: “Ich möchte spätestens morgen sämtliche frei verfügbare Software installiert haben, die ich irgendwann gebrauchen könnte!”
Für solche Fälle ist der Dienst, den Ninite Easy Setup anbietet unschlagbar. Auf der Startseite klickt man all die Software an, die man gerne installiert hätte. Daraus packt Ninite eine ausführbare Installationsdatei, die sofort zum Download zur Verfügung steht. Einmal gestartet, läuft die Installation der ausgewählten Programme durch, ohne dass der geplagte Systembetreuer dutzende von Einzelwebseiten besuchen müsste, um an all die Herrlichkeiten zu kommen. Mit dabei sind, je nach Vorlieben, die wichtigsten Browser, Flash-, Java- und .NET-Runtimemodule, Office-Pakete, PDF-Angucker, Bildbearbeitungsprogramme und allerhand mehr. Zeitersparnis: Stunden! http://ninite.com/
Viele der Würmer, Viren und Trojaner, die im weltweiten Netz herumkreuchen und -fleuchen können sich zumeist nur auf Rechnern einnisten, deren Softwarestand nicht mehr aktuell ist. Während sich Windows, Firefox, Acrobat Reader und einige andere Programme in der Regel melden, wenn wichtige Updates zum Download anstehen, muss man bei vielen anderen Anwendungen selbst darauf achten. Beim normalen Benutzer, der zumeist besseres zu tun hat, als wöchentlich diverse Herstellerseiten anzusurfen, tun sich recht schnell bedeutsame Sicherheitslücken auf seinem System auf. heise Security bietet in Zusammenarbeit mit der dänischen Firma Secunia einen kostenlosen Online-Sicherheitscheck an. Ein kleines Java-Programm prüft dabei Windows und wichtige Programm auf fehlende Updates und liefert neben der jeweiligen Meldung auch noch den passenden Link, um das Programm auf den neuesten Stand zu bringen. Ein regelmäßiger Besuch dieser Seite sollte zur Sicherung des ruhigen Nachtschlafs also zur lieben Gewohnheit werden.
Details und Link zum Starten des Scans: http://www.heise.de/security/dienste/Update-Check-843063.html
Nur sehr ungern installiere ich eine Webanwendung, wie etwa ein neues CMS, in die MySQL-Datenbank der schuleigenen Homepage. Zu groß scheint mir die Gefahr, dabei lebenswichtige Tabellen des schulischen Webauftritts zu zerschießen. Hochwillkommen für solche Basteleien ist daher Funpic, ein Anbieter von kostenlosem Webspace (momentan 2,5 GB), der noch dazu 8 MySQL-Datenbanken samt PHP mitliefert. Nach dem Bestätigen des per Mail eingehenden Registierungslinks kann binnen Minuten auch auf 8 verschiedene FTP-Accounts zugegriffen werden. Der (für Basteleien meiner Meinung nach hinnehmbare) Haken an der Sache sind die ab und an erscheinenden Werbebanner auf der eigenen Seite. http://www.funpic.de/
Systembetreuers best friend in dunklen Nächten im Computerraum oder an zickigen Verwaltungsrechnern ist… – natürlich die Tastatur. Trotz der Mausaffinität von Windows erschließen sich zahlreiche Funktionen auch bzw. nur über die Tastatur. Seltsamerweise sind die meisten hilfreichen Handgriffe erstaunlich wenig verbreitet, meine ich zumindest in meinen Fortbildungen für Systembetreuer bemerkt zu haben. Um diesem Umstand abzuhelfen, präsentiert die Lehrerrundmail den Systembetreuerspickzettel im Kreditkartenformat: ausdrucken, ausschneiden, falten, zusammenkleben und bei Bedarf laminieren und schon sind die wichtigsten Tastatur-Shortcuts für Windows allzeit bereit im Geldbeutel, Federmäppchen oder Werkzeugtäschchen. Viel Erfolg damit! http://www.lehrerrundmail.de/download/systembetreuerspickzettel.pdf
Für Neulinge bzw. ungeübte Benutzer scheint Word 2007 ein Segen zu sein. Für alle anderen, die die gut versteckten Einträge zum Ändern der Seitenausrichtung, der Formatierung von Aufzählungen o.ä. im Schlaf finden, sind die Menüs vom neuen Word dagegen ein Albtraum. Microsoft hat zur Erleichterung des Umstiegs ein nettes, interaktives Tool veröffentlicht, bei dem man nur seinen gewünschten Menüpunkt anklicken muss, um dessen Position im neuen Word verraten zu bekommen. http://www.microsoft.com/[...]
Auf den ersten Blick ist die Verschlüsselung von Daten für Lehrer reichlich sinnlos. Nichts scheint so wichtig, dass es auf der heimischen Festplatte vor fremden Blicken verborgen werden müsste. Ganz anders sieht es jedoch bei mobilen Medien wie USB-Sticks oder ganzen Laptops aus. Einmal verloren, offenbaren diese dem neugierigen Finder unter Umständen Notenlisten, Verweise, Gutachten, Stellungnahmen, Zeugnisentwürfe und vieles mehr, das verständlicherweise nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
Abhilfe schafft hier die kostenlose Software Truecrypt, die es erlaubt, einzelne Dateien aber auch ganze Partitionen mit einem Passwort zu verschlüsseln. Besonders für unerfahrene Computeranwender birgt die Installation von Truecrypt einige Fallstricke. Um diese zu umgehen, empfehle ich die Lektüre des Truecrypt-Skripts der ALP Dillingen. Georg Schlagbauer beschreibt hier verständlich und ausführlich die Installation und Benutzung von Truecrypt unter Windows und Linux, sodass auch der unbedarfte Kollege nie mehr mit ungeschütztem Stick durch die Schule wandern muss. http://alp.dillingen.de/schulnetz/materialien/Truecrypt.pdf
Google stellt für Schule eine die “Education”-Variante der Google Apps kostenlos zur Verfügung. Für die Pestalozzi-Schule Schweinfurt habe ich Google Apps eingerichtet und bin durchaus angetan vom Ergebnis. weiterlesen »