Mehr als 50000 Lehrstellen fehlen in diesem Jahr in Deutschland. meinestadt.de hat daher die Lehrstellenaktion “Perspektive Jugend” ins Leben gerufen. Zusammen mit Partnern aus dem Medienbereich werden Arbeitgeber gesucht, die weitere Lehrstellen anbieten, bzw. offene Stellen ans Portal melden. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 860 Unternehmen an der Lehrstellenaktion, mit mehr als 3000 gemeldeten Lehrstellen. http://www.meinestadt.de/[...]perspektive-jugend
JochenEnglish arbeitet daran, sein neu erschaffenes Kofferwort “digistraction” in der digitalen und der ‘anderen’ Welt zu verbreiten. Sehr gerne helfe ich dabei hier in der Lehrerrundmail mit, da ich das zeitfressende Wesen der digistraction an fast jedem Schreibtisch-Nachmittag selbst erleben darf… http://www.jochenenglish.de/?p=595
Der Arbeitsbewertungs-Check für Lehrerinnen und Lehrer (ABC-L), der in Form eines Lehrer-Fragebogens auf den Seiten des dbb heruntergeladen werden kann, ermöglicht eine Bewertung der Verhältnisse und Umstände schulischer Arbeit. Voraussetzung ist die Teilnahme möglichst vieler Kollegen, sodass bei der Auswertung die örtlichen Gegebenheiten mit einer Großzahl anderer Schulen über Normwerte verglichen werden können. Die Auswertung selbst erfolgt über das Eintragen der einzelnen Werte in die online verfügbare Datenmaske. Im Fragebogen werden Einschätzungen zu 60 Arbeitsmerkmalen abgefragt, die u.a. nach Bereichen wie Unterrichten, Gespräche mit Eltern, Klima im Kollegium, etc. zusammengefasst sind.
Wer mag, kann den Fragebogen samt Auswertung auch nur für sich ausfüllen – auf statistisch relevante Informationen darf man dabei natürlich nicht hoffen, erreicht aber vielleicht eine kleine Selbstreflexion über die eigene Befindlichkeit. http://www.dbb.de/[...]/3151_3675.php
Ebenfalls auf den Seiten des dbb findet sich der Selbsterkundungsfragebogen “Fit für den Lehrerberuf?!”, der sich an Lehramts-Interessenten wendet. Dieser ist online auszufüllen und wird gleich ausgewertet: http://www.dbb.de/[...]/3151_3676.php
In diesem zweiten Teil des Podcast-Spezial werden zwei anspruchsvolle Hardwarelösungen von Pinnacle und von Behringer im einzelnen vorgestellt mit denen eigene Podcasts produziert werden können.
Podcast Bundle von Behringer Mit dem “FireWire Podcastudio” Bundle kommt echte Studiotechnik in das Haus des podcastenden Lehrers. Das Herzstück bildet dabei das hochwertige FireWire Audio Interface, das über einen IEEE 1394-Port an den Computer angeschlossen wird. Kurz gesagt, wandelt das Interface die eingehenden Audiosignale eines Mikrofons oder einer anderen externen Quelle digital um und macht sie so für den Computer verfügbar. Umgekehrt dient es der Soundausgabe über einen Kopfhörer oder externer Boxen, ähnlich wie bei einer Soundkarte. Daneben befinden sich noch ein erstklassiger Kopfhörer, ein Studio-Mikrofon und ein professionelles 8-Kanal Mischpult im Lieferumfang, sodass direkt nach dem Zusammenstöpseln und der Installation der Treiber und der Software mit den ersten eigenen Aufnahmen begonnen werden kann.
Die bebilderte Kurzanleitung ist dabei für bislang tontechnisch unbeleckte Anwender durchaus erforderlich, sind doch einige Kabel in den passenden Buchsen zu platzieren – und auch die passenden Einstellungen am Mischpult, wie etwa die der Phantomspeisung, die das Kondensatormikrofon benötigt, müssen erstmal ausprobiert und gefunden werden. Die Installation der Treiber und der Software funktioniert unter Windows XP problemlos. Mitgeliefert wird – wie übrigens auch beim Pinnacle-Paket – die freie Software Audacity. Mit diesem Audiorekorder und -editor können schon nach kurzer Einarbeitungszeit beliebig viele Audiospuren aufgenommen, gemischt und bearbeitet werden. Während für eine weitere Bearbeitung der aufgenommenen Audiospuren im Audacity-eigene Format gesichert werden sollte, können mit Hilfe eines kostenlos herunterzuladenden MP3-Encoders (LAME) die abgemischten Werke als MP3-Datei gespeichert werden. Auf diesem Schritt folgt dann die Einbindung des MP3-Files in die Homepage oder das Blog, möglichst noch als RSS-Feed.
Im Praxistest spielt das FireWire Podcastudio, das für knapp 200 EUR angeboten wird, seine Herkunft aus dem Tonstudiobereich voll aus. Ist erstmal alles zusammengesteckt und eingerichtet macht die Arbeit mit dem Mischpult bald richtig Spaß. Sofort wünscht man sich (vor allem als Nicht-Musiker) weitere Audioquellen, wie etwa verschiedene Instrumente, um die acht Eingängen richtig auszunutzen. Die Aufnahmen mit dem hochwertigen Stereo-Kondensatormikrofon gelangen bereits nach wenigen Übungsminuten, in denen schnell der richtige Abstand vom Mikro und die passende Aussteuerung gefunden wurde. Soviel Technik verlangt leider auch einiges an Platz auf dem Schreibtisch neben dem PC und sorgt bei nicht ganz so technikaffinen Ehepartnern für einiges Kopfschütteln. Einziges Manko des Behringer-Bundles dürfte für viele PC-Anwender die Firewire-Schnittstelle sein, mit der längst nicht jeder PC ausgestattet ist. So gibt es aus gleichem Hause für 130 EUR seit neuestem auch das Podcaststudio mit USB-Anschluss, allerdings nur mit 5-Kanal-Mischpult und dynamischem Mikrofon.
Dies ist die erste und auch wahrscheinlich einzige Ausgabe der Lehrerrundmail, bei der die einleitenden Worte auch als Podcast (aufgenommen mit dem Behringer Podcastudio, das im zweiten Teil des Podcast Spezial vorgestellt wird) verbreitet werden – der Player dazu findet sich am Ende dieses Beitrags. Podcasts sind momentan in aller Munde, oder vielmehr in aller Ohren und deswegen werden sie auch in dieser Lehrerrundmail etwas näher betrachtet.
Wie immer wünsche ich frohes Surfen, Lesen und – dieses eine mal – auch Hören! Holger
Podcasts
Frei nach der Feuerzangenbowle stelle mer uns janz dumm: Der Podcast setzt sich aus den beiden Wörtern iPod und Broadcasting zusammen und steht für Audio- oder Videobeiträge, die im Internet veröffentlicht werden und nach Belieben online am PC oder offline auf einem MP3-Player konsumiert werden können. Anders als beim klassischen Rundfunk ist der Zuhörer nicht mehr an eine bestimmte Sendezeit gebunden, sondern kann die Daten zur beliebigen Zeit abrufen.
Webseiten, die Podcasts anbieten, veröffentlichen diese in der Regel in sogenannten Feeds, die sich am ehesten mit Radioprogrammen vergleichen lassen. Mit einem geeigneten Feed-Reader (in Firefox und dem Internet-Explorer 7 schon eingebaut) oder einem speziellen Podcatcher lassen sich diese Feeds dann verfolgen und – sobald ein aktueller Beitrag erscheint – abrufen.
Wer spaßeshalber mal den Begriff Podcast in einer Suchmaschine eingibt, wird schier erschlagen vom Angebot an Hörbeiträgen, die allesamt kostenlos anzuhören sind. Eine bunte Mischung an Amateuren aber auch Profis, wie z.B. die Tagesschau und viele Radiosender, bieten Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen an. Und – damit zum eigentlichen Inhalt der Lehrerrundmail – auch Lehrer haben Podcasts schon für den Unterricht entdeckt.
Podcasts in der Schule
Eine Einführung, was mit Podcasts im Unterricht möglich ist, liefert die Seite Schulpodcasting. Einige wenige Beispiele führen in die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von Podcasts in der Schule ein. http://www.schulpodcasting.info/
Auch Lehrer-Online hat sich dem Podcasting bereits ausführlich gewidmet. Insbesondere die Linksammlungen für verschiedene Schulfächer, auf die am Ende des Übersichtsartikels verwiesen wird, bergen wahre Hör-Schätze. http://www.lehrer-online.de/url/podcasting (ziemlich weit unten)
Das Kalenderblatt der Deutschen Welle ist so ein Schatz. Täglich neu gibt’s hier passenden zum jeweiligen Datum historische und aktuelle Ereignisse, akustisch aufbereitet zum Anhören und Nachlesen. http://www.kalenderblatt.de/; auch als RSS-Feed
Google Maps bietet jetzt unter dem Punkt “Meine Karten” eine einfache Möglichkeit, eigene Ortsmarken, Linien oder Flächen in beliebige Karten einzuzeichnen, mit Beschriftungen und Erklärungen zu versehen und grafisch anzupassen. Bisher war man dazu auf Drittanbieter oder eigene Programmierkünste angewiesen. So ist es nun ein leichtes, Wegbeschreibungen (wie hier am Beispiel der Pestalozzi-Schule Schweinfurt) oder ähnliches in Minutenschnelle zusammenzuklicken. http://maps.google.de
Das Google “Notebook” gibt’s nun auch in deutsch. Mit Hilfe dieses Notizbuchs und einem dazugehörendem Plugin für Firefox lassen sich Textabschnitte, aber auch Grafiken aus Webseiten, in ein zentrales Notizbuch kopieren. Dort können sie verwaltet, bearbeitet und anderen Personen zur Verfügung gestellt werden. Für Leute wie mich, die beim Websurfen gerne mal interessante Seiten oder Inhalte ohne große Umstände irgendwo ablegen wollen, einfach ideal. http://google.de/notebook/