Gute Server, schlechte Server: Rechenzentren sind Energiefresser

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Internetdienste, Streaming, Cloudcomputing – das alles braucht Strom. Viel Strom. „Wäre das Internet ein Land, so hätte es weltweit den sechstgrößten Stromverbrauch“ stellt Niklas Schinerl, Energieexperte bei Greenpeace, fest. Nicht nur die Rechnerleistung selbst ist gefragt, für die Bereitstellung der Dienste sind riesige Rechenzentren nötig. Nicht zuletzt die Kühlung der heißlaufenden Rechner in diesen Zentren hat einen enormen Strombedarf. Der sehr unterschiedlich gedeckt wird:

  • Apple, Google und Facebook beispielsweise setzen auf Erneuerbare Energien. So stammen 83 Prozent des genutzten Stroms bei Apple aus regenerativen Quellen, bei Facebook sind es 67 Prozent und bei Google 56 Prozent.
  • Dabei sind es nicht (nur) rein altruistische Ziele, neben dem Klimaschutz haben Apple und Google erklärtermaßen auch wirtschaftliche Ziele vor Augen. Ökostrom sei langfristig preiswerter als Strom aus fossilen Quellen. Und man macht sich mit eigenen Solar- und Windparks unabhängig von Dritten.
  • Amazon dagegen setzt nur zu 17 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien ein. ZU Amazon gehört Netflix, der inzwischen größte Streamingdienst mit den vielen Serien. Zu Spitzenzeiten beträgt er schon ein Drittel des gesamten Datenverkehrs in Nordamerika!

Einen eigenen Windpark kann man sich als Privatmensch ja schlecht kaufen. Die eigene Solaranlage schon eher… ansonsten kann man natürlich auch mit seiner Geldanlage den Bau und Betrieb von Ökokraftwerken unterstützen. Und damit auf die gleichen „Pferde“ setzen wir Apple, Google und Co. Einer der Anbieter solcher Geldanlagen ist die UDI aus Nürnberg. Seit 1998 bietet sie grüne Geldanlagen für private Anleger, und baut selbst Ökokraftwerke. Und mit dem aktuellen Angebot, der Festzinsanlage te energy sprint FESTZINS I, werden neben Solar- und Windparks auch Speichertechnologien finanziert – also die größte Herausforderung, die die Erneuerbaren Energien noch zu lösen haben…

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