10 Fragen, die jeder Anleger vor der Geldanlage stellen sollte

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Kennen Sie das auch? Man möchte das Meiste aus seinem Geld herausholen, aber sich damit zu beschäftigen, das macht so gar keinen Spaß. Und genau deswegen legt man entweder beim erstbesten Angebot an, oder vergleicht zu wenig, oder zögert und macht gar nichts … alles nicht gerade das Beste fürs Geld. Daher der Rat vom Finanzdienstleister UDI: Nehmen Sie sich die Zeit, beantworten Sie sich diese Fragen … dann arbeitet auch Ihr Geld bestmöglich für Sie!

Ziele und Wünsche

  1. Was bedeutet mir Geld, wozu möchte ich Geld anlegen?
    Altersvorsorge, bestimmtes Sparziel wie Urlaub, einfach, weil man nicht alles ausgeben kann …
  2. Welche ökonomischen, ökologischen und ethischen Ansprüche habe ich generell? Welche ökonomischen (Rendite und Sicherheit), ökologischen (Auswirkung auf die Umwelt) und ethischen Kriterien muss meine Geldanlage daher mindestens erfüllen?

Informationsbeschaffung / Beratung / Internet

  1. Informiere ich mich selbst, vertraue ich unabhängiger Prüfung, oder Empfehlungen von Menschen die ich persönlich oder über andere Kanäle kenne (Kontakt im Internet, Meinung Dritter, Testergebnisse)?
  2. Beratung: ob und welche? Gehe ich zu „meiner“ Bank / Sparkasse, oder zu einem bankenunabhängigen Finanzberater? Wie wird er vergütet?
    1. Und wenn ich beim Berater bin – einfache Frage: „Warum empfehlen Sie mir genau dieses Produkt?“
    2. Haben meine Berater die nötige fachliche Kompetenz?
    3. Gehen meine Berater auf meine Fragen ein, erklären sie alles verständlich?
    4. Haben meine Berater mir zugehört, meine Bedürfnisse verstanden, und mir an den richtigen Stellen widersprochen?

Die harten Fakten

  1. Risikoneigung bzw. Fähigkeit
    Welches Risiko kann und will ich in Kauf nehmen, um höhere Renditen (z.B. über eine Sachwertinvestition) zu erreichen? (Oder einfacher: was ist mir wichtiger – Rendite oder Sicherheit?)
  2. Anlagethema: Was ist mir wichtig?
    Wie wichtig ist mir (ständige) Verfügbarkeit? Wie lange will ich anlegen?
  3. Angebotssuche: Welche Finanzprodukte, Leistungsbilanz
    Welche Finanzprodukte passen zu meinen Vorstellungen? Wer ist der Anbieter? Welche Leistungsbilanz hat er, wie sind seine bisherig angebotenen Produkte gelaufen? Gab es Ausfälle, wurden Zinsen und Kapital immer pünktlich gezahlt? Greift eine Einlagensicherung / Staatsgarantie?
  4. Kosten der Anlage
    Welche Kosten fallen an? (Stichworte: Gebühren, Agio, verminderte Rückzahlung, jährliche Kosten, ggf. Provisionen für den Berater – falls nicht ausgewiesen, nachhaken).
  5. Vermögensstreuung
    Wieviel Kapital ist schon in einer Anlagesparte gebunden? Stichworte: Streuung nach Laufzeiten, Risikoklassen und Investitionsobjekten (Sachwerte, Erneuerbare Energien, Industrien bei Aktien…) – einfache Regel: „Nicht alles auf ein Pferd setzen!“
  6. Was steht im Kleingedruckten? Welche Einschränkungen gibt es?
    Achtung bei Sternchen – dort immer immer genau nachlesen, genau das sind in der Regel die „Haken an der Sache“. Beispiel: toller Tagesgeldzins, gilt aber nur die ersten drei Monate.

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