Durch den Körper mit Google

Google bodybrowserAb sofort kann Theo, das mehr oder weniger echte Schulskelett, in Ruhe in der Biologie-Sammlung verstauben. Nachdem uns Google vor ein paar Wochen die Straßenzüge Deutschlands mit Street View ins Haus bzw. auf den PC gebracht hat, kommt nun mit der Beta-Version des Google Body Browsers der menschliche Körper auf den Bildschirm. Es wäre nicht von Google, wenn der Online-Körper nicht beeindruckend einfach zu erkunden wäre. Mit der Maus dreht und wendet man die nette Dame und mit Hilfe der Schieberegler lassen sich Haut-, Knochen- und Muskelschichten sowie die Organe ein- und ausblenden. Das Suchfenster rechts oben findet englische und lateinische Begriffe und lässt den Body Browser zur gewünschten Stelle zoomen. Dem Einsatz im Unterricht am Beamer oder Whiteboard stehen wohl nur die hohen Anforderungen an Hard- und Software entgegen.

Der Google Body Browser läuft nur in Webbrowsern, die WebGL und somit 3D-Anwendungen unterstützen, sodass Otto-Normal-Anwender erst mal ans Downloaden und Installieren gehen muss. Darüber hinaus sollten es eine halbwegs aktuelle Grafikkarte, die DirectX 9.0 unterstützt und eine passable Online-Anbindung sein. Als Browser eignen sich die Betaversionen von Firefox 4 und Google Chrome 9. Dummerweise liefert ausgerechnet Google einen defekten Link, wenn man sich auf die Suche nach „Chrome beta“ begibt, sodass man besser diesem folgt.

Wer sich um die Neuinstallation von Beta-Browsern drücken möchte, kann bei diesem Youtube-Video einen ersten Einblick in die Faszination des Google Body Browsers bekommen:


http://bodybrowser.googlelabs.com/

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